Aktuelles

Expert meeting, 31 January - 1 February 2011

 

Project developments 2010

Dieses Jahr war ein intensives und ein sehr erfolgreiches für MARILLE, da wir die Chance hatten, uns drei Mal zu treffen. Besonders die TeilnehmerInnen des Netzwerktreffens im September lieferten uns reichhaltiges Material und viele neue Impulse. Die Publikationen macht gute Fortschritte. Im Moment arbeiten wir besonders daran, unser zentrales Dokument gut zu präsentieren (dieses zentrale Dokument hieß zunächst „Bezugsrahmen“, im Moment nennen wir es „Strategisches Dokument“). Einer der Hauptfaktoren für unsere Fortschritte dieses Jahr ist die wertvolle Unterstützung durch unsere effiziente Stipendiatin Tatjana Atanasoska, die uns in allen Bereichen des Projektes unterstützte. Sie können die Ergebnisse ihrer Arbeit auch gut auf der Webseite erkennen, die konsistenter und informativer geworden ist und nun einen guten Überblick über die erreichten Fortschritte unserer Arbeit präsentiert.

Network meeting, 7-8 September 2010

Programm des Netwerktreffens

Bei unserem zweitägigen Netzwerktreffen waren neben dem Team und der Stipendiatin noch acht Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer aus neun verschiedenen europäischen Ländern anwesend. Mit diesen engagierten und  hochmotivierten KollegInnen konnten wir sehr zielgerichtet arbeiten. Während unserer zwei intensiven Tage entwickelten wir viele Bereiche des Projekts weiter und sammelten auch neue Ideen für den Umgang mit Plurilingualität im Mehrheitssprachenunterricht. Die TeilnehmerInnen zeigten auch großes Interesse daran, an der Publikation zum Projektabschluss mitzuwirken. Durch die Aktivitäten lieferte dieses Netzwerktreffen viel Material, das auf die eine oder andere Weise in die Publikation und die Webseite einfließen soll.
 
 

Expertentreffen 26. - 27. Juli 2010

Das Expertentreffen im Juli 2010 diente vorrangig der Vorbereitung des Netzwerktreffens, das bereits im September stattfinden wird. Es war intensiv und hat uns ein großes Stück weitergebracht. Wir waren diesmal in einer größeren Runde: Unser Projektkonsulent, Frank Heyworth, hat uns viele interessante Hinweise für die weitere Projektentwicklung gegeben. Außerdem war Tatjana Atanasoska, unsere Projektstipendiatin, dabei. Dank ihrer Vorbereitung konnten wir ein interaktives Verfahren zur Stukturierung der Prinzipien des plurilingualen Mehrheitssprachenunterrichts ausprobieren, das wir auch beim Netzwerktreffen anwenden werden (siehe Fotos). Das Programm für das Netzwerktreffen im September steht nun weitgehend fest. Abgesehen von der Vorbereitung wurde auch die Beziehung zwischen CARAP und MARILLE umfassend diskutiert und ein möglicher Rahmen für die Bezugnahme vorgeschlagen. Wichtig waren auch die Gespräche über die Publikation und die weitere Planung für die Aufgaben der Teammitglieder. Wir freuen uns schon auf das baldige Wiedersehen mit den Teammitgliedern und den Netzwerkteilnehmenden im September!

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In diesem Jahr hat unser Projekt große Fortschritte gemacht. Zunächst haben wir bei unserem Teamtreffen unseren "Bezugsrahmen zum plurilingualen Mehrheitssprachenunterricht" weiterentwickelt, der eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von Ressourcen, Materialien und Strategien sein wird und für unser zentrales Seminar schon eine effektive Planungs- und Ordnungshilfe war. Er wird aber noch etwas überarbeitet, bevor er auf der Webseite zur Verfügung gestellt werden wird. Auch haben wir die Sammlung von Ressourcen, Materialien und Praxisbeispielen zum plurilingualen Mehrheitssprachenunterricht fortgesetzt, auch mit Hilfe der Teilnehmenden am Seminar (siehe untenstehenden Bericht), und vieles davon steht schon auf der Webseite. Eine weitere Aktivität dieses Jahres war die Suche nach auf Video dokumentierten Praxisbeispielen. Außer den Beispielen, die wir gefunden haben, konnten wir mit Hilfe des EFSZ selbst ein Unterrichtsvideo aufnehmen, das in Kürze in aufbereiteter Form auch über die Webseite zugänglich gemacht werden wird. Eine weitere neue Entwicklung dieses Jahres ist die Zusammenarbeit mit dem EFSZ-Projekt CARAP, das uns wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unseres Bezugsrahmens geben wird. Auf unserem Seminar war schon ein Teammitglied von CARAP dabei und hat einige der Ergebnisse vorgestellt.

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Workshop in Graz, 15-16 December 2009

Das große Ereignis

Wir waren ein wenig skeptisch gewesen, ob wir die für den Mehrheitssprachen- (also Muttersprachen-)unterricht zuständigen Personen über das Netzwerk des Europäischen Fremdsprachenzentrums finden würden, das sich eben hauptsächlich mit Fremdsprachen befasst. Aber es funktionierte gut: Wir hatten 26 informierte, interessierte und hoch motivierte Teilnehmende aus 24 Ländern. Schon am Beginn des Seminars offerierten wir eine „Sprachen-Jause“ in vier verschiedenen Sprachen und das ganze Seminar lief sehr mehrsprachig ab. Deutsch, Englisch und Französisch wurden im Plenum gebraucht und andere Sprachen, wie Russisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch während der Gruppenarbeiten. Das unterstrich unser Eintreten für Plurilingualismus im Mehrheitssprachenunterricht! Die Veranstaltung war recht erfolgreich, die Teilnehmenden wurden über den gegenwärtigen Stand des Projekts informiert und es wurden ihnen Praxisbeispiele präsentiert. Das stimulierte eine lebhafte Diskussion und einen Austausch von Informationen und Konzepten aus den diversen nationalen/ regionalen Umfeldern der Teilnehmenden. Trotzdem es natürlich eine Reihe von Unterschieden gibt, schien Übereinstimmung über einen Punkt zu herrschen, der schon bei der Umfrage vor dem Seminar zur Sprache kam: das Dilemma, das in vielen Kontexten kaum Vorsorge für plurilinguale Mehrheitssprachen-Klassenzimmer getroffen wird und das Problem weithin ignoriert wird, obwohl in Wirklichkeit dringender Handlungsbedarf auf allen Ebenen des Bildungssystems besteht, sei es Lehrerbildung, Schulverwaltung, Materialentwicklung oder Unterrichtspraxis. Deshalb war ein wesentlicher Teil des Seminars der Diskussion von Veränderungsstrategien auf den verschiedenen Ebenen gewidmet, was eine Reihe von interessanten Ideen hervorbrachte. Zusätzlich zu den Resultaten der Gruppenarbeiten und Plenardiskussionen wurde das Team von den Teilnehmenden mit einer Vielfalt von zusätzlichen Informationen und Ressourcen ausgestattet, die ausgewertet werden müssen und nach und nach auf der Projektwebseite erscheinen werden. Eine Reihe von Teilnehmenden äußerte das Interesse, weiter mit dem Team zusammenzuarbeiten und am Netzwerktreffen im September 2010 teilzunehmen. Wir freuen uns also auf (inter-) aktive und ergebnisreiche neun Monate bis zum Wiedersehen!

Expert meeting, April 28-29, 2009

 
Unser zweites Treffen war sehr erfolgreich in Hinblick darauf, Klarheit über unsere genauen Projektziele zu erreichen: Wir wollen Mehrheitssprachenlehrenden dabei helfen, ihren Unterricht zu differenzieren, um den Plurilingualismus zu berücksichtigen. Dazu wollen wir systematisch relevante Ressourcen und Informationen (insbesondere über professionelle Netzwerke in diesem Bereich) sowie Beispiele effektiver Praxis sammeln, die zeigen, wie es funktionieren könnte.
Wir haben es auch geschafft, viele Aspekte des großen Ereignisses, das im Dezember auf uns zukommt, der zentrale Workshop mit Teilnehmenden aus allen 34 EFSZ Mitgliedsstaaten, vorzubereiten. Wir haben entschieden, dass wir gerne mit den Teilnehmenden schon im Vorfeld Kontakt aufnehmen möchten, um sie kennenzulernen und Ihre Meinung zu erfragen. Der Workshop wird eine Mischung aus Informationsaustausch über die Situation in den einzelnen Ländern, der Darstellung effektiver Praxis und der Erprobung bzw. Analyse von Material(ien) sein. Wir hoffen, eine Gruppe von Teilnehmenden motivieren zu können, auch nach dem Workshop weiter mit uns  zu arbeiten, uns mit Informationen über ihre örtliche Situation zu versorgen, und Projektergebnisse in den örtlichen/regionalen/nationalen professionellen Netzwerken zu verbreiten.

News

marille expert meeting december 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir nutzten unser erstes Teamtreffen um uns kennen zu lernen (sehr nette Leute übrigens) und den Kontext in dem jede/r von uns arbeitet. Wir haben uns dann damit beschäftigt, den Fokus der Projektarbeit zu klären und unseren Aktionsplan genauer auszuformulieren. Wir stimmten überein, dass Bildungsinhalte mit Bezug zum Pluri- und Multilingualismus zwar im Lehrangebot vorkommen, aber im Allgemeinen nicht im Mehrheitssprachenunterricht (uns gefällt der Begriff nicht besonders, aber wir verwenden ihn vorläufig), z.B. im Finnisch-/Schwedischunterricht in Finnland oder im Deutschunterricht in Österreich. Deshalb haben wir begonnen, Bereiche festzuhalten, die für die Weiterentwicklung des Mehrheitssprachenunterrichts von Bedeutung sein könnten, wie Sprachbewusstheit/language awareness, bilinguale Bildung/Erziehung, Sprachlernstrategien, multilinguale Sprachkompetenzen.

 

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